Omerta – City of Gangsters (Demo) Review

Ja liebe Leute, heute wurde die Demo von des WiSim und Rundestrategiespiels Omerta – City of Gangsters veroeffentlicht. Ein Spiel von Kalypso, das Studio welches u.a. fuer Tropice verantwortlich ist.

Spielbar sind die ersten beiden Kapitel der Story, welche euch zum einen als Tutorial dienen und durch die ersten beiden Stadtbereiche fuehren. In der Vollversion kommt natuerlich auch der von Kalypso Spielen bekannte Sandkastenmodus hinzu.

Zusammenfassend moechte ich zu meinem ersten EIndruck sagen, wer damals Ganster – Das organisierte Verbrechen gespielt hat, wird Omerta sicherlich moegen.

Einstieg

Der Anfang der Spiels fuehrt euch zunaechst durch die Charaktererstellung eures alten Egos, den Boss. Auesserlich koennt ihr nicht so viel EInfluss nehmen, legendlich zwischen einigen Potraitfotos waehlen. Allerdings ist dies auch nicht weiter schlimm, denn aufgrund der senkrechten Vogelperspektive faellt das detaillierte Aussehen der Spielfigur nicht wirklich ins Gewicht.

Danach werden euch Genreuntypisch einige multible Choice Fragen zur Vergangenheit eures Charakters gestellt, deren Beantwortung spaeter Einfluss auf die Charakterwerte am Anfang des Spieles haben werden.

Ist das getan, geht es auch direkt los ins Atlantic City der 20er Jahre. Ein nicht naeher beschriebener Kumpane, der laut Story mit euch sein Geld zusammen geworfen hat, um ins illegale Alkoholgeschaeft einzusteigen erlaeutert euch die ersten Schritte im Spiel. Los geht es natuerlich mit? Drei Mal duerfen die erfahrenen Spieler raten…

mit der Kamerabewegung.

Ist das getan geht es direkt ins harte Geschaeft, denn wer Alkohol in Zeiten der Prohibition verkaufen will, der braucht erst einmal Alkohol den er verkaufen kann und da eurer Charakter ein Gangster und kein gelernter Braumeister ist, wird der Alkohol durch illegale Pluenderungen der illegalen Brauereien in der Nachbarschaft beschafft.

Dazu muesst ihr mit eurem Boss zuerst einen Informanten im Stadteil besuchen, der euch die interessanten Orte im Distrikt (Polizeibeamte, Fluesterkneipen etc.) zeigt. Danach heuert ihr euren ersten Kollegen an, mit dem ihr ein nicht ganz so schmuckes Hauptquartier bewohnt, welches sich im spaeteren Spielverlauf aber optisch aufwerten laesst.

Schade!

Die Verschoenerungen bringen ausser der optischen Aufwertung leider rein gar nichts, wieso gibt man sich mit solchen sehr schoen gemachten Details so eine Muehe, wenn sie am Ende gar nichts bringen? Zumal ihr in einem neuen Distrikt immer mit derselben Bruchbude anfangen werdet. Insofern koennte man sich das Geld fuer die optischen Aufwertungen auch direkt sparen. Hier haben die Entwickler leider ein wenig verpasst, ein eigentlich nettes Feature mit einem Sinn zu koppeln.

Erste Geschaefte

Nun geht es mit eurem Kollegen zuerst darum, Alkohol zu beschaffen. Sind die ersten Brauereien gepluendert, wird auf dem Schwazmarkt verkauft. Ueber ein gesondertes Menue bekommt ihr naemlich Auftraege von anderen dubiosen Gestalten aus Atlantic City, die mit euch handeln wollen.

Ziel ist es im ersten Kapitel naemlich 1000 Dollar dreckiges Geld zu machen. Dreckiges Geld ist uebrigens die Hauptwaehrung und wird durch illegale Aktionen erwirtschaftet und kann im Verlauf des Spiels auch irgendwann in sauberes Geld gewaschen werden, welches ihr zum Beispiel fuer legale Immobilienkaufe benoetigt.

Egal ob Rabbi, Gangster von nebenan oder Geschaeftsmann, ein solcher Handel laeuft nur selten nach den vorher genannten Konditionen ab. Oft versuchen euch die Geschaeftspartner im Preis zu druecken. Dies seht ihr anhand eines Ausrufezeichens im Charakterpotrait der Person, die ihr mit dem Deal beauftragt habt.

So laufen uebrigens alle Aktionen, ihr schaut euch etwas aus, sucht einen geigneten Charakter dafuer, manche sind beispeilsweise schneller als andere und lasst die AKtion durchfuehren. Fuer diese Zeit ist der Charakter dann nicht fuer andere AKtionen zu gebrauchen. Ausser fuer Kaempfe, was von der Logik her zwar keine Logik besitzt, aber seis drum.

Praktisch, ein gepluenderter Schwarzbrenner wird wohl kaum zur Polizei gehen und euch anzeigen. Denn bei zu vielen illegalen Aktionen wird euch die Schmiere irgendwann auf den Pelz ruecken und Ermittlungen anstellen, um euch aus dem Geschaeft zu fegen. Dazu spaeter mehr.

Kampf

Oh je, das Spiel will uns im ersten Kapitel auch direkt mir der Kamptechnik vertraut machen und kuendigt dies mit der Meldung an, dass euer Kollege von bitterboesen Schlaegern erwischt wurde und als guter Boss kuemmert ihr euch natuerlich fuersorglich um eure Mitarbeiter und legt das Scheisspack um.

Dafuer muesst ihr mit eurem Boss das Lagerhaus untersuchen, welches euch das SPiel anzeig. Ladebildschirm und schon ist euer Boss im Geschehen. Es ist relativ einfach, da es sich in diesem Level nur um einen Gegner handelt. In guter Rundenmanier zieht ihr euren Charakter bis ihr einen Gegner erspaeht. Doof hierbei, auch ohne Gegner muss man immer wieder den Runde beenden Button klicken.

Ist dieser erstmal erspaeht geht es auch direkt zur Sache. Denn ihr koennt zwischen verschiedenen Schussmodis waehlen. Der Gegner agiert dabei ziemlich intelligent und schiesst am liebsten aus der Deckung. In anderen Kaempfen laeuft er euch aber auch foermlich vor die Flinte. Bloed nur, wenn der eigene Charakter gerade nicht dran ist.

Wer als naechstes zieht seht ihr im uebrigen an einer Leiste im oberen Bildschirm die anzeigt, wer bei welchen Zug dran ist.

Was sehr cool ist, dass wenn eure Charaktere verletzt werden, diese bleibende Schaeden davon tragen koennen, diese geben Abzuege auf die verschiedenen Kampfbonis.

Ich persoenlich finde ja ein permanent Tod System sehr cool, da dies meiner Meinung nach den Spieler mehr an die Charaktere bindet. Aber das ist wohl nicht vorgesehen, als optinale Auswahl zum jeweiligen Schwierigkeitsgrad wuerde ich es aber gut finden.

Ich spielte zum Einstieg uebrigens auf Mittel und fand u.a. einen Kampf im Polizeirevier schon ziemlich knackig.

Ist euer Kollege befreit, geht es wieder an das Ziel die 1000 Dollar zu erwirtschaften. Dies ist auch relativ schnell erledigt und ihr kommt nach einem weiteren Kampf gegen die Schlaeger in den zweiten Bezirk.

Kapitel 2

Hier macht euch das Spiel mit den grundlegenden WIrtschaftsablaeufen bekannt. Ich Miete also ein Haus, baue eine illegale Brauerei und das gute Bier wird in einer Fluesterkneipe an den Mann gebracht.

Leider gibt es im Distrikt gleich mehrere Fluesterkneipen, was sich negativ auf den Profit auswirkt. Also muss die Konkurrenz kurzerhand weichen und um ihr die Entscheidung ein wenig leichter zu machen, lasst ihr einen eurer Maenner vorfahren und aus dem vorbeifahrenden Auto das Feuer auf ein paar davorstehenden Gaeste eroeffnen. Der Ruf von bleihaltiger Luft wird den Besitzer schnell dazu veranlassen seine Kneipe zu schliessen und ihr habt ab sofort mehr Kunden.

Ziel in diesem DIstrikt ist es diesmal 4000 Dollar zu erwirtschaften, was auch nicht sonderlich schwer ist. Allerdings handelt es sich bei den ersten zwei Distrikten wohl wirklich nur um Tutorialmissionen – Steuerrung und Wirtschaftsablauefe.

Schoen ist es uebrigens, dass ihr neben der Zielerreichung schon ohne gro-e Konsequnzen mit den verschiedenen Gebaeudetypen herumexperimentieren koennt. Zum Beispiel einen Buchhalter, der dreckiges in sauberes Geld waescht mit dem ihr Immobilen kaufen koennt und so weiter.

Auch kommt ein neuer Gebaudetyp hinzu, ein Schmugglernest. Dieses erzeugt gegen eine kleine Gebuehr zufaellig einige der ‘Rohstoffe’, diese sind neben Bier, Schnaps, Waffen und natuerlich Geld.

Nach diversen Aktionen erfahrt ihr, dass nun Ermittlungen gegen euch gefuehrt werden und wie ihr damit umgehen koennt.

Ermittlungen

Je nach illegalen Aktionen wird die Polizei auf euch aufmerksam. Dies erkennt ihr in der unteren rechten Leiste mit fuenf Sternen, sind diese gefuellt kommt ein Dialogfenster.

Ihr koennt entweder auswaehlen, dass euch ein befreundeter Polizist aus der Patsche hilft, der anschliessend als Option nicht mehr verfuegbar ist oder ihr schmiert die Cops mit 500 Dollar.

Was aber, wenn die beiden Aktionen durch akuten Geldmangel nicht moeglich sind oder ihr den Polzeijoker behalten wollt? Dann koennt ihr noch zwischen zwei anderen Optionen waehlen. Zum einen koennt ihr die Sache einfach der unabhaengigen Konkurrenz, die dann verschwindet und deren Gebaeude ihr dann uebernehmen koennt (verhaelt sich wie mit dem Polizisten, wenn alle weg sind faellt die Option flach) oder ihr vernichtet die Beweise.

Bloed nur, dass die Beweise im hiesigen Polizeirevier liegen und die Polizei bis an die Zaehne bewaffnet ist. Bleibt euch also nur noch diese Loesung und ihr verliert den Kampf in der Polizeistation, ja dann ist es leider aus mit euch.

Atmossphaere

Persoenlich finde ich, dass Omerta im Vergleich zu Spielen wie Tropico eine sehr dichte Atmossphaere besitzt. Der Swing der 20er Jahre passt genauso wie die nach meiner Meinugn sehr guten Synchronstimmen fuer die Dialoge.

Auch ist Atlantic City optisch wunderschoen geworden, vor allem bei Regen und in der Nacht.

Als Atmossphaerenjunkie, der vor lauter glotzen auch mal das spielen vergisst habe ich doch einige Kretikpunkte. Zum einen wirken die Hinterhoefe der Gebaeude zu ausgestorben und die Eröffnung von legalen Geschaeften aendert rein gar nichts an der der Optik des betroffenen Gebaeudes. Auch wirken die Strassen viel zu saubern, ein paar umherfliegende Partikel wie Zeitungen etc. waeren schon huebsch.

Dies sind aber nur kleine Kritikpunkte und schmaelern den Spielspass in keinster Weise.

Fazit

Ich denke, dass uns mit Omerta City of Gangsters eines der besten Kalypsospiele seit jeher ins Haus steht und wer damals schon Gangster mochte, wird Omerta sicherlich lieben. Ich bin sehr gespannt auf die Vollversion zu der ich dann ebenfalls ein Review schreiben werde.

Release ist uebrigens der 30. Januar 2013